Radiologische Gemeinschaftspraxis Ludwigsburg

Radiologische Gemeinschaftspraxis Ludwigsburg
Standort Ludwigsburg · Solitudestraße 24 · 71638 Ludwigsburg · Tel. 07141-9319-0 (Zentrale)
Standort Markgröningen · Kurt-Lindemann-Weg 10 · 71706 Markgröningen

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Häufige Fragen


Weshalb muß ich so lange auf einen Termin warten?

Wenn Sie sich zu einer Untersuchung anmelden, bieten wir ihnen grundsätzlich den nächstmöglichen Termin an. Die Wartezeit kann abhängig von der Nachfrage wenige Tage, je nach geplanter Untersuchung bei großer Nachfrage aber auch durchaus bis zu 4 Wochen betragen. Bei routinemäßigen Vorsorgeuntersuchungen sind längere Wartezeiten möglich. Bitte verstehen Sie, daß es unser Anliegen ist, sowohl optimale fachliche Qualität zu gewährleisten, als auch medizinisch dringliche oder Notfälle zeitlich bevorzugt oder im Einzelfall gar unverzüglich zu untersuchen. Diesem Anspruch werden wir aber nur gerecht, wenn wir uns ausreichend Zeit für Ihre Untersuchung und die Bildauswertung nehmen können, auch wenn zusätzliche Notfalluntersuchungen anfallen. Daher kann eine Verkürzung der Wartezeit durch eine Steigerung der Untersuchungsdichte nicht in Ihrem oder unserem Interesse liegen. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Geduld.

Wie entstehen Wartezeiten trotz terminierter Untersuchung?

Anhand des telefonischen Anmeldegesprächs fällt es uns oft sogar schwer, die Art der durchzuführenden Untersuchung festzustellen. Erst recht läßt sich der genaue Zeitaufwand, den wir für eine Untersuchung benötigen, um diese in optimaler Weise durchzuführen und auszuwerten, in nur sehr grober Weise vorhersagen. Diese Informationen werden für uns häufig erst nach Studium der Überweisung, manchmal erst nach einem Gespräch mit Ihnen oder erst anhand der ersten Bildergebnisse während der Untersuchung erkennbar.

Patienten, die von Kollegen im Einzelfall aus einer medizinischen Notfallsituation zu einer Untersuchung angemeldet werden, werden zeitnah trotz gefülltem Terminkalender zusätzlich untersucht.

Wir vergeben unsere Terminzeiten nach einem mittleren Erfahrungswert, der aus den genannten Gründen im Tagesverlauf unter- und überschritten werden wird. Deshalb bitten wir Sie für gegebenenfalls auftretende Wartezeiten um Verständnis. Wir sind dann bestrebt, diese Wartezeiten durch einen gestrafften Arbeitablauf wieder zu reduzieren, soweit es uns der hohe Qualitätsanspruch, den wir an Ihre Betreuung oder unsere ärztliche Leistung stellen, erlaubt.

Wie entsteht die Wartezeit zwischen Untersuchung und Arztgespräch?

Häufig sind aufwendige 2- oder 3-dimensionale Nachverarbeitungen der erzeugten Bilder erforderlich. Erst nach Untersuchung und dieser Bild-Nachbearbeitung beginnt unsere ärztliche Hauptarbeit: Wir prüften dann alle erzeugten Bilder (in CT und MRT oft weit über 100) auf unnormale Veränderungen. Wenn solche vorhanden sind, müssen wir diese sorgfältig beschreiben und interpretieren. Nur, wenn wir hier kompromißlos auf höchste Qualität achten, werden wir unserem Anspruch gerecht, Sie optimal medizinisch zu versorgen und dem Arzt, der Sie im Vertrauen darauf zu uns überweist, hochqualifizierte Partner zu sein.

Wie erreiche ich die Praxis, wenn ich einen Termin will?

Wegen der sehr großen Zahl von Patienten, die eine Untersuchung in unserer Praxis benötigen, sind unsere Mitarbeiter an Anmeldung und Arbeitsplätzen leider häufig nicht erreichbar. Versuchen Sie, zu einer anderen Zeit anzurufen. Erfahrungsgemäß sind wir früh morgens ab 7:00, um die Mittagszeit und am späteren Nachmittag bis 18:00 am besten zu erreichen. Alternativ können Sie uns, wenn Sie über diese Möglichkeit verfügen, unter 07141 9319 93 ein Fax mit Ihren Personalien, der gewünschten Untersuchung und Ihrer Telefon-/ Handynummer senden. Ausserdem haben Sie die Möglichkeit, uns über ein Kontaktformular auf unserer Homepage Ihren Terminwunsch mitzuteilen. Wir versuchen Sie noch am selben oder am folgenden Werktag telefonisch zu erreichen.

Strahlt Kontrastmittel?

Kontrastmittel, das zu einer Computer- oder Kernspintomographie, einer Nieren-, Darm- oder Venenuntersuchung in eine Vene gegeben oder getrunken wird, strahlt grundsätzlich nicht. Es handelt sich um Substanzen, die kurzfristig die Abbildungseigenschaften von Gewebe im Körper verbessern. Sie steigern bei zahlreichen Fragestellungen die Empfindlichkeit der Untersuchung im Nachweis krankhafter Veränderungen. Sie nehmen am Körperstoffwechsel nicht teil und werden in unterschiedlicher Stärke von Leber und Nieren ausgeschieden.

Lediglich Substanzen, die zu nuklearmedizinischen Untersuchungen verabreicht werden, senden ionisierende Strahlung aus. Diese belastet den Körper nur in sehr geringem Masse und dient uns zur Erzeugung des Bildes, das wir auswerten.

Wie schädlich ist Röntgenstrahlung?

Untersuchungen, bei denen Röntgenstrahlen oder nuklearmedizinische Substanzen Verwendung finden (Röntgen, Mammographie, Durchleuchtung, Computer-Tomographie) führen naturgemäß zu Belastung mit ionisierender Strahlung. Als hierfür hochspezialisierte Ärzte stellen wir und unsere Mitarbeiter sicher, daß bei optimaler Qualität der Untersuchungen nur das hierfür erforderliche Mindestmaß an Strahlenbelastung zum Einsatz kommt.

Eine schädigende oder krankheitserzeugende Wirkung der für unsere Untersuchungen verwendeten Strahlenmengen ist nicht bewiesen. Trotzdem gehen wir entsprechend dem derzeitigen Stand der Wissenschaft anhand theoretischer Überlegungen davon aus, daß grundsätzlich jede Strahlenbelastung – auch die eines Fluges, die Strahlenbelastung durch Rauchen oder durch den Aufenthalt in geschlossenen Räumen – ein gewisses Gesundheitsrisiko darstellt. Dieses theoretische Risiko ist allerdings gegen das Gesundheitsrisiko, eine begründete Untersuchung nicht durchzuführen und so unter Umständen eine bedrohliche Erkrankung nicht oder zu spät zu erkennen, abzuwägen.

Ein ausgedehntes Gesetzeswerk und Normen regeln auf nationaler und europäischer Ebene den Schutz der Bevölkerung vor ionisierender Strahlung. Ärzte und medizinisch-technisches Personal erwerben ihr physikalisches Wissen und Bewußtsein in einem Spezialkurs im Strahlenschutz und aktualisieren es regelmäßig in speziellen Kursen.

Weitere Hinweise finden Sie hier

Was mache ich mit den Bildausdrucken, die ich mitbekomme?

Wir drucken entweder alle oder – wenn dies den sinnvollen Rahmen sprengt - die entscheidenden Bilder Ihrer Untersuchung auf einem speziellen Hochleistungsdrucker aus und geben Ihnen diese Ausdrucke mit, bei sehr aufwändigen oder Spezieluntersuchungen erhalten Sie die Bilder auf CD. Nehmen Sie diese zu Ihrem nächsten Arztbesuch mit und legen Sie sie dort vor. Grundsätzlich sollen diese Ausdrucke in Ihrer Hand verbleiben, damit sich auch in fernerer Zukunft Ihr Arzt selbst einen Bildeindruck eventuell vorhandener Veränderungen machen kann. Wir selbst benötigen diese Ausdrucke nicht mehr, da wir über ein vollständig digitales Bildbefundungs-System („PACS“) verfügen. Daher liegen uns Ihre Bilder bei zukünftigen Untersuchungen jederzeit zur ergänzenden Betrachtung in Originalqualität vor.

Zusätzlich bieten wir auf vielfältigen Wunsch unseren Patienten die Möglichkeit, die Bilddaten als zusätzliche Kopie in ungeminderter digitaler Originalqualität auf einer CD zu erhalten. Ein spezielles medizinisches Bildbetrachtungsprogramm ist auf der CD enthalten. Voraussetzung für dessen Benutzung ist ein Windows-kompatibler PC (Besutzer eines Apple Mac müssen ein konstenlos im Internet erhältliches Dicom-Bildbetrachtungsprogramm nutzen). Wir erstellen dieses Mediums für Sie jederzeit – auch nachträglich – gegen einen Unkostenbeitrag.