Radiologische Gemeinschaftspraxis Ludwigsburg

Radiologische Gemeinschaftspraxis Ludwigsburg
Standort Ludwigsburg · Solitudestraße 24 · 71638 Ludwigsburg · Tel. 07141-9319-0 (Zentrale)
Standort Markgröningen · Kurt-Lindemann-Weg 10 · 71706 Markgröningen

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Individuelle Vorsorgeuntersuchungen


Individuelle Vorsorgeleistungen sind eine sinnvolle Ergänzung zu den kassenüblichen Untersuchungen (Kurzform: IGeL).

Sollten Sie Fragen zur Untersuchungsart, zur Untersuchungsindikation oder zu den für Sie entstehenden Kosten haben, so wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiterinnen oder an eine(n) der Ärztinnen/Ärzte.


Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) mittels Computertomographie

Die Messung der Knochendichte erfolgt hierbei mittels computertomographischer Schnittbilder an der am meisten von osteoporotisch bedingten Frakturen betroffenen Region, der Wirbelsäule. Die Knochendichte als Messwert der Stabilität wird dabei im Vergleich zu einem genormten Messphantom bestimmt.

Diese Untersuchung ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen, währen die Privaten Krankenkassen die Kosten tragen.
Erstere gewähren nur die Untersuchung mit zwei verschieden belichteten Röntgenbildern (DXA-Methode), die wir nicht anbieten.

Rücksprache und Terminvereinbarung: Tel. 07141- 93 19 40
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Blutgefäß-Screening

Untersuchung sämtlicher Gefäße (Arterien = Schlagadern und Venen = Rückflussgefäße/"Krampfadern") mittels Kernspintomographie (Arterien) oder Phlebographie (Venen). Die Kernspintomographie (MRT) der Arterien erfolgt nicht-invasiv mit einem in eine Armvene injiziertem Kontrastmittel, welches kein Jod enthält und nahezu nebenwirkungsfrei ist. In einer Untersuchung können z. B. die Bauchschlagader (Aorta), die Beckenschlagadern und die Arterien bis zum Fuß untersucht werden, und dies mit nur einer Kontrastmittelinjektion.

Rücksprache und Terminvereinbarung: Tel. 07141- 93 19 50
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Lungenkrebsvorsorge, v. a. bei Rauchern

Mit Hilfe der sogenannten „Niedrig-Dosis-Computertomographie” oder einer MR-Tomographie der Lungen können Tumore im Bereich der Lungen wesentlich früher als mit der normalen Röntgenaufnahme entdeckt werden (Faktor 10!). Durch die Erkennung kleiner Tumore kann in vielen Fällen die Behandlungsaussicht bei Lungenkrebs erheblich verbessern werden. Die Strahlendosis der Niedrig-Dosis-CT ist im Vergleich zum diagnostischen Nutzen als gering einzustufen beziehungsweise fehlt bei einer MR-Tomographie gänzlich.

Rücksprache und Terminvereinbarung: Tel. 07141- 93 19 30
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Kernspinmammographie

Aufwendige Untersuchung der Mamma in Ergänzung zur Mammographie und zur Mammasonographie bei nicht sicher als gut- oder bösartig einzuordnenden Befunden. Die bioptische Klärung ist durch die MR-Mammographie oft zu vermeiden. Die Untersuchung ist nur bei Patientinnen mit folgender Indikation Kassenleistung: Zustand nach brusterhaltender Therapie eines Mammakarzinoms im Rahmen der Nachsorge sowie bei Patientinnen mit axillärer Lymphknotenmetastase und sonographisch/mammographisch nicht nachzuweisendem Primärtumor in der Mamma.
Die Untersuchung ist nebenwirkungsfrei und ohne Strahlenbelastung.

Rücksprache und Terminvereinbarung: Tel. 07141 - 93 19 50
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Computertomographie des Herzens – Cardio-CT

Bildlegende

1. Verkalkungen der linken Herzkranzarterie

Weiß, Querschnittsbild

 2. Dreidimensionales Bild der Herzkranzarterien

Blick von oben auf das Herz

Dieses etablierte Verfahren errechnet Ihr Herzinfarktrisiko. Es stellt das zur Zeit empfindlichste Verfahren zum Nachweis und zur Schweregrad-Beurteilung von Verkalkungen der Wand der Herzkranzarterien dar, auf der diese Berechnung beruht.
Durch die Verabreichung von Kontrastmittel in eine Vene können wir zusätzlich auch das Herz und die Herzkranzarterien darstellen.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die gesamte Untersuchung dauert für Sie etwa 10 Minuten, die eigentliche Bilderzeugung im CT nur wenige Sekunden.
Danach beginnt unsere eigentliche Aufgabe: An einer speziellen Auswertungs-Station erarbeiten wir komplizierte zwei- und dreidimensionale Bilder des Herzens zur optimalen Erkennung der Herzkranzarterien und nehmen quantitative Messungen ausgewählter krankhafter Verkalkungen von Herzkranzarterien vor.

Dann werten wir die so gewonnen Informationen aus.

Abschließend teilen wir Ihnen Ihr errechnetes Herzinfarkt-Risiko mit, erläutern Ihnen die Bedeutung des Ergebnisses der Untersuchung und händigen Ihnen die gesamten Bilddaten aus.

Für wen ist diese Untersuchung sinnvoll?

Nach den Leitlinien der europäischen und der amerikanischen Fachgesellschaften wird die Messung der Herzkranzarterien-Verkalkung allen Menschen empfohlen, die ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt, aber keine Beschwerden haben. Dazu gehören vor allem Raucher sowie Menschen, die hohem Streß ausgesetzt sind, in der Familie einen Herzinfarktpatienten haben oder die an Bluthochdruck, an einer Blutzuckerkrankheit oder erhöhten Blutfetten/ einem erhöhten Cholesterin leiden.

Leider ist die Untersuchung des Herzens in Deutschland noch keine Leistung, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird.

Rücksprache und Terminvereinbarung: Tel. 07141- 93 19 30
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