Radiologische Gemeinschaftspraxis Ludwigsburg

Radiologische Gemeinschaftspraxis Ludwigsburg
Standort Ludwigsburg · Solitudestraße 24 · 71638 Ludwigsburg · Tel. 07141-9319-0 (Zentrale)
Standort Markgröningen · Kurt-Lindemann-Weg 10 · 71706 Markgröningen

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Interventionelle Radiologie-Therapie


Schmerzbehandlung bei chronischen Rückenschmerzen

Fast jeder Mensch hatte in seinem Leben schon einmal Rückenschmerzen. Rückenschmerz ist eine der häufigsten Ursachen für vorübergehende oder dauernde Arbeitsunfähigkeit. Oft verschwinden die Beschwerden nach einigen Tagen der Schonung oder nach Massagen, Wärmeanwendungen und Medikamentengabe wieder. Nicht selten kommt es jedoch zu einer Chronifizierung – man wird den Schmerz nicht mehr los.

Häufige Ursachen sind entzündliche Reizungen von Nerven durch Bandscheibendegeneration und –vorwölbung sowie eine Arthrose der kleinen Wirbelgelenke.

Bildlegende

1. Facetten- bzw. Wirbelgelenksinfiltration

2. Nervenwurzelinfiltration

Ziel der Behandlung dieser chronischen Schmerzzustände durch uns ist das Zurückdrängen des Schmerzzustandes durch die Gabe schmerzstillender und entzündungshemmender Medikamente (im Allgemeinen ein Gemisch aus einem örtlichen Betäubungsmittel und einem Kortisonpräparat) direkt in die Umgebung des gereizten Nerven oder in das betroffene Wirbelgelenk. Dazu erstellen wir mit Hilfe unseres Computertomographen einige wenige Übersichtsaufnahmen des zu behandelnden Gebietes. Nach gründlicher Desinfektion führen wir dann unter CT-Kontrolle eine oder mehrere dünne Nadeln ein. Nachdem wir die korrekte Lage der Nadelspitzen überprüft haben, spritzen wir die Medikamente ein. Diesen kleinen Eingriff bezeichnet man als CT-gesteuerte Nervenwurzel- oder Facetteninfiltration.

Insgesamt ist der Eingriff wenig schmerzhaft, die Wirbelsäulenbeschwerden lassen meist unmittelbar nach der Behandlung nach. Die volle Wirkung wird meistens nach 2-3 Tagen erreicht. Eine Woche nach der Maßnahme kann entschieden werden ob die Behandlung erfolgreich war.
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CT-gesteuerte Gewebeentnahmen

Bildlegende

1. Computertomographisches Planungsbild

2. Eingeführte Sonde zur Gewebeentnahme

3. Gewebeentnahme

Unter sterilen Bedingungen und unter Überwachung mittels Computertomographie entnehmen wir Gewebeproben aus erkranktem Gewebe, meist der Wirbelsäule. Durch die computertomographische Überwachung vermeiden wir eine Verletzung von Nerven, des Nervenkanals und benachbarter Organe (große Schlagadern, Lunge).

Durch dieses Verfahren kann ohne Operation eine genaue Diagnose der Art der Erkrankung gestellt und die weitere Behandlung festgelegt werden. Das Ergebnis der Feingeweblichen Untersuchung liegt im Regelfall nach 2-3 Arbeitstagen vor.
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Leider können wir aus personellen Gründen derzeit keine neuen Termine zu einer Radiosynoviothese vergeben.

 

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